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Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren der Presse,
mit der Bitte um Bekanntmachung bzw. Berichterstattung sende ich Ihnen
folgende Terminankündigung für Donnerstag, den 2. September.
PRESSEINFORMATION
Herzlich lädt das MUSEUM GIERSCH zu seiner Sonderveranstaltung "Goethes
Mutter zu Gast im MUSEUM GIERSCH" anlässlich der Goethe-Festwoche in seine
Villa am Schaumainkai 83 ein. Am Donnerstag, den 2. September um 19 Uhr
heißt es:
?Man glaubt, es sei Feerei!? So enthusiastisch äußert sich Goethes Mutter
(Schauspielerin Gertrud Gilbert) über die neuen Wallanlagen.
Anlässlich des 200-jährigen Wall-Jubiläums erzählt sie den Besuchern in
der denkmalgeschützten neoklassizistischen Holzmann-Villa am Museumsufer,
warum dem reichen Frankfurt das Geld zum Abtragen der Wälle ausging und
was die Franzosen damit zu tun hatten. Auf humorvolle Weise schildert sie
den Zuhörern die bewegten Jahre Frankfurts zwischen 1790 und 1806.
Zudem zeigt das MUSEUM GIERSCH eine Sonderausstellung im ersten
Obergeschoss zur Frankfurt-Kronberger Malerei aus der Sammlung GIERSCH.
Anlässlich der Frankfurter Goethe Festwoche präsentiert das MUSEUM GIERSCH
bis zum 5. September eine Auswahl an 35 Gemälden von Frankfurt-Kronberger
Künstlern. Alle Werke stammen aus der Sammlung GIERSCH und sind sonst
nicht öffentlich zugänglich.
Chronologisch spannt die Ausstellung in den Räumen des ersten
Ausstellungsstockwerks des Museums einen Bogen vom späten 18. Jahrhundert
bis zum frühen 20. Jahrhundert mit Gemälden von Christian Georg Schütz d.
Ä. (1718?1791), Anton Burger (1824?1905), Jakob Fürchtegott Dielmann
(1809?1885), Philipp Rumpf (1821?1896), Jakob Becker (1810?1872), Otto
Scholderer (1834?1902), Ferdinand Brütt (1849?1936) und Fritz Wucherer
(1873?1948). Jeder Raum ist einem dieser für die Region Rhein-Main
wichtigen Maler gewidmet. In der mehr als 300 Objekte umfassenden
Privatsammlung des Ehepaares Carlo und Karin Giersch sind diese Künstler
mit mehreren Werken vertreten, was einen vertiefenden Einblick auf ihr
Gesamt?uvre erlaubt.
Der Ausstellungsrundgang beginnt mit Arbeiten von Christian Georg Schütz
d. Ä. Seine an niederländischen und italienischen Vorbildern ausgerichtete
Landschaftsmalerei markiert den Übergang im ausgehenden 18. Jahrhundert
von einer idealisierenden, nachbarocken Stimmungslandschaft zur
realistischen Landschaftsauffassung der folgenden Jahrzehnte. Diese
Traditionslinie fortführend, werden danach Werke der ?Gründerväter? der
Kronberger Malerkolonie ? Anton Burger, Jakob Fürchtegott Dielmann und
Philipp Rumpf ? gezeigt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts schufen sie
Landschaftsbilder mit schlichten Naturmotiven aus der heimatlichen
Umgebung und einfache ländliche Genreszenen, die mit lockerer Malweise in
toniger Farbigkeit ausgeführt waren. Wesentliche Impulse empfingen sie von
der französischen Freilichtmalerei.
Einen Gegensatz hierzu bildete die akademische Malerei, wie sie am Städel
der Genremaler Jakob Becker vertrat: Er griff zwar ebenfalls ländliche
Motive auf, folgte aber mit seinen arrangierten, idealisierten
Kompositionen und seiner akribischen Malweise dem Vorbild der
traditionellen, heroisierenden Historienmalerei.
Mit Werken von Otto Scholderer, Ferdinand Brütt und Fritz Wucherer ? alle
drei eine Generation jünger als die ?Gründerväter? der Kronberger
Malerkolonie ? werden schließlich Arbeiten von Künstlern des ausgehenden
19. Jahrhunderts und frühen 20. Jahrhunderts den Abschluss des Rundgangs
bilden, für die malerische Werte Vorrang vor inhaltlicher Ausrichtung
gewannen: Scholderer orientierte sich dabei an den Alten Meistern, während
Brütt und Wucherer Anregungen durch den Impressionismus erfuhren und
Freilichtgemälde von strahlender Leuchtkraft und lockerem Farbauftrag
schufen, die für den Aufbruch in die Moderne stehen.
Nähere Informationen finden Sie auf der Website: www.museum-giersch.de
Ort: MUSEUM GIERSCH, Schaumainkai 83, D-60596 Frankfurt am Main
Veranstaltung ?Goethes Mutter zu Gast im MUSEUM GIERSCH?:
Donnerstag, 2. September 2010, 19 bis 20.30 Uhr, Kosten: 3,-- ?
Dauer der Ausstellung: 27. August bis 5. September 2010
Öffnungszeiten: Di?Do: 12 bis 19 Uhr, Fr: 12 bis 17 Uhr, Sa + So: 11 bis
17 Uhr
Information: www.museum-giersch.de, E-Mail: museum-giersch@schaumainkai.de
Tel.: 069/63304-128, Eintritt: Während der Goethe-Festwoche für alle
ermäßigt: 2,50 ?
Kuratoren: Dr. Manfred Großkinsky (Direktor des MUSEUM GIERSCH) und Dr.
Birgit Sander (Stellv. Leiterin des MUSEUM GIERSCH)
Ansprechpartnerin für die Presse: Dr. Astrid Jacobs, Tel.: 069/63304-131
E-Mail: aj@schaumainkai.de
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AUSSTELLUNGEN
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Zeiselmauer
19. April bis 13. Juli 2008 Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf
bis 31. August 2008 Kindermuseum Frankfurt
Hamburg
31.Mai bis 5. Oktober 2008 Dom-Museum Hildesheim
23. März bis 4. Mai Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt
15.04.2008 Kunsthaus Graz
Glinde
30. April - 22. Juni 2008 E.T.A.-Hoffmann-Theater
09.04. - 01.06.2008 Landesmuseum Joanneum
10. April bis 28. Sep. 2008 KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Nordhausen
Bis Ende 2008 Helms-Museum, Alte Feuerwache, Hamburg-Harburg
bis 27. April 2008 Städtischen Galerie Kaarst
19. April bis 20. Juli 2008 Isergebirgs-Museum Neugablonz
bis 18. Mai 2008 Neue Galerie Graz
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